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Kölner Dom – Das Wahrzeichen von Köln

Kölner Dom – Das Wahrzeichen von Köln

20 Oktober 2020 | Christian

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und prägt das Stadtbild von Köln wie kein zweites Bauwerk.

Wer am Hauptbahnhof in Köln ankommt, wird direkt vom 157 Meter hohen Dom mitten in der Innenstadt begrüßt.

Für einen Blick über Köln kannst du den Südturm des Doms besteigen. Von diesem Aussichtspunkt siehst du den Rhein und die Altstadt.

Kölner Dom Sehenswürdigkeit

Das beeindruckende Bauwerk | Der Kölner Dom

157 Meter ist er hoch, was ihn bei seiner Fertigstellung in Jahre 1880 sogar zum höchsten Bauwerk der Welt machte.

Zwar büßte der Dom diesen Titel schnell wieder ein, aber noch heute ist er die dritthöchste Kirche der Welt. Nur 4 Meter trennen ihn zur höchsten, dem Ulmer Münster.

Mit 7.914 qm ist es die größte Kirche Deutschlands in der Grundfläche, die Fensterfläche beträgt sogar 10.000 qm, weiterhin reicht das Fundament bis zu 16 m in den Boden.

Das Dach besteht aus ca. 600 Tonnen Blei, darunter liegt eine Konstruktion aus Walzeisen.

Front Kölner Dom

Ein so altes Bauwerk muss in Schuss gehalten, denn die Zeit hinterlässt durch unterschiedlichste Umwelteinflüsse ihre Spuren. Ungefähr 70 Leute arbeiten durchgehend am Erhalt des Doms, die Kosten hierfür belaufen sich im Jahr auf ungefähr 11 Millionen Euro.

Diese Ausgaben lohnen sich aber, denn der Kölner Dom ist die beliebteste Sehenswürdigkeit Deutschlands mit täglich 20.000 Besuchern.
Der Dom ist das bekannteste Bauwerk der Stadt und ist ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in Köln.
Zudem ist der Südturm der ideale Aussichtpunkt in Köln mit einer Höhe der Plattform von 92 Metern.

Seine Petersglocke ist eine der größten freischwingenden Glocken der Welt – sie hat einen Durchmesser von 3,22 Meter, dazu kommt ein Gewicht von 24 Tonnen.

Kölner Dom Spitze

Das Bibelfenster ist das älteste Fenster und datiert in seiner Entstehung auf ca. 1260 und geht auf die Anfangszeit des Kölner Doms zurück.

Aus dem Jahr 2007 stammt das neuste Fenster und wurde vom deutschen Künstler Gerhard Richter entworfen.

Saurer Regen verwandelt den Kalk im Sandstein zu Gips, wodurch er immer poröser wird und schließlich zerfällt. Mit der Zeit wird der Dom durch den Austausch von altem Baumaterial zu einer 1:1 Kopie seiner selbst.

Entstehungsgeschichte des Kölner Doms

Die Geschichte des Doms beginnt schon lange vor seinem Bau.

Dort wo später der Dom stehen wird, lag bereits im 4. Jahrhundert nach Christus ein Versammlungsort der ersten Kölner Christen befindet. Dieser Ort befand sich am nördlichen Rand der römischen Provinzhauptstadt „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“, direkt an der Stadtmauer.

Brunnen Kölner Dom

Im Jahr 873 wird in Köln eine große, neugebaute Kirche eingeweiht – der alte Dom. Der wird recht schnell seitlich ausgebaut, denn immer mehr Pilger wollen die Reliquien der drei heiligen Könige verehren, die man 1164 nach Köln bringt. Hierdurch kommen Touristen aus ganz Europa nach Köln. Schnell wird mehr Platz benötigt, weshalb der alte Dom einer größeren Kathedrale weichen soll.

Die Bauarbeiten am Dom beginnen 1248. Vorbild waren die ersten die Kathedralen der Gotik, die rund um Paris aufgebaut wurden. Diese „Wolkenkratzer des Mittelalters“ wurden im Baustil der Gotik errichtet, der zur zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts aufkam.

Nach wenigen Jahren stand bereits der 40 Meter hohe Kapellenkranz. Die Bauarbeiten ziehen sich fortschreitend bis ins 16. Jahrhundert weiter. Zuerst wird der Chor vollendet, dann das Langhaus und schließlich der Südturm

1528 wird jedoch das Geld knapp und die Arbeiten kommen zum Erliegen, wodurch der Südturm unvollendet bleibt.

Kölner Dom Gebäude

Erst 300 Jahre später wird beschlossen, den Dom zu Ende zu bauen. Im Oktober 1880 wird das Bauwerk feierlich eingeweiht – über 600 Jahre nach Baubeginn.

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