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Top Hamburg Sehenswürdigkeiten | 20 Reisetipps für 2020

Top Hamburg Sehenswürdigkeiten | 20 Reisetipps für 2020

14 Oktober 2020 | Christian

Hamburg ist eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Ein maritimes Flair, genauso wie die vielfältige Architektur, stehen für die Hafenstadt.

Um alle Sehenswürdigkeiten in Hamburg zu sehen, rechnest du am besten mehr als einen Tag ein. Immerhin handelt es sich um eine Großstadt mit rund 1,9 Millionen Einwohnern. Weiterhin blickt die Hansestadt auf eine lange Geschichte zurück und hat viel zu erzählen.

Zu den Hamburg Sehenswürdigkeiten gehören nicht nur Bauwerke der historischen Innenstadt, wie die Speicherstadt und das prachtvolle Rathaus. Ebenso gibt es einiges außerhalb des Zentrums auf deiner Reise zu entdecken. Beispiele dafür sind etwa das Planetarium im Stadtpark oder der Friedhof Ohlsdorf.

Für Aktivitäten in Hamburg mit Kindern gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten.
So der Tierpark Hagenbeck, das berühmte Miniatur Wunderland und das erwähnte Planetarium.
Eine Bootsfahre gehört natürlich auch zu einer Reise nach Hamburg.

Hamburgs Sehenswürdigkeiten im Überblick

Speicherstadt – historische Sehenswürdigkeit Hamburgs

Hamburg Sehenswürdigkeiten Speicherstadt Wasserschloss

Die Speicherstadt von Hamburg ist ein berühmt für seine Lagerhäuser und gehört seit 2015 auch zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Einweiht wurde das Gelände durch Kaiser Wilhelm II. am 29. Oktober 1888. Seither lagerten und veredelten Unternehmen Waren aus aller Welt.

Sehenswertes in der Speicherstadt gibt es auch einige. Hierzu gehören das Miniatur Wunderland sowie das Wasserschloss.

Vor allem das Wasserschloss ist ein begehrtes Fotomotiv.

Hamburg Sehenswürdigkeiten Speicherstadt Fleet

Das rund 26 Hektar große und gut 1,5 Kilometer lange Areal ist heute nicht nur für Unternehmer und Arbeiter zugänglich. Seit rund 25 Jahren ist es auch für Besucher geöffnet und ein Touristenmagnet der Stadt.

Mehr über die Geschichte der Speicherstadt erfährst du im Speicherstadtmuseum. Eine Fahrt mit dem Boot durch die Fleete der Lager gehört auch auf eure Liste.

Ideal für Besucher ist die Lage der Speicherstadt. Denn sie liegt unweit weiterer Sehenswürdigkeiten von Hamburg. So steht die Elbphilharmonie einen kurzen Fußweg entfernt. Einen Besuch wert ist auch der moderne Bezirk "Hafencity". Gleiches gilt für die Deichstraße.

Elbphilharmonie – neues Wahrzeichen Hamburgs

Hamburg Sehenswürdigkeiten Elbphilharmonie

Das neue Wahrzeichen Hamburgs ist die Elbphilharmonie. Die markante Form ist nicht zu übersehen und definiert hierdurch das Panorama der Hansestadt neu.

Erbaut ist das 110 Meter hohe Bauwerk in der HafenCity Hamburgs. Dort wurde der Bau im November 2016 vollendet.

Es ist ein Jahrhundertprojekt der Stadt Hamburg, zudem gehört sie zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der Bau ging von 2007 bis 2016, weiterhin kostete der Bau rund 866 Millionen Euro.

Die im Volksmund "Elphi" vereint kurzum die traditionelle Bauweise der Stadt mit zeitgenössischer Architektur. Darum steht die moderne Glasfront auf den typischen Mauern aus Backstein.

Rauf auf die Aussichtsplattform geht es mit dem kostenlosen Plaza-Ticket. Von hier oben habt ihr einen schönen Blick über Hamburg und seinen Hafen.

Rathaus – Wie ein Schloss Mitten von Hamburg

Hamburg Sehenswürdigkeiten Rathaus

Wie ein prachtvolles Schloss mitten in der Innenstadt steht das Hamburger Rathaus. Es gehört ebenfalls zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Zwischen 1884 und 1897 hat man das Gebäude erbaut.  Zudem ist mit einer Höhe von 112 Metern der Mittelpunkt der Innenstadt.

Hamburg Sehenswürdigkeiten Rathaus Brunnen

Im Folgenden steht im Innenhof des Rathauses ein Springbrunnen mit der Hygieia, die führt die Gesundheit steht.

Erinnern soll der Brunnen an die letzte Choleraepidemie in Deutschland.

Miniatur Wunderland – sehenswert für Klein und Groß

Hamburg Sehenswürdigkeiten Miniatur Wunderland

In der Speicherstadt von Hamburg findest du das Miniatur Wunderland. Auf der Liste der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Deutschland steht es ganz weit oben.

Das alte Lagerhaus ist heute Platz der größten Modelleisenbahn der Welt, die seit 2001 besteht.

Der Ort ist genauso sehenswert für Kinder, wie auch für Erwachsene.

Landungsbrücken – Mit der Fähre durch Hamburg

Hamburg Sehenswürdigkeiten Landungsbrücken

An den Landungsbrücken startest du deine Hafenrundfahrt durch Hamburg.

Wir empfehlen hierzu die Hafenfähre 62 nach Finkenwerder. Sie zählt zu den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt, daher ist es eine alternative Rundfahrt zum günstigen Preis. Zur Linie 62 findest du ab der Brücke 3.

Die Route für elbaufwärts an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Du siehst das Panorama der Stadt, den Fischmarkt und den Hafen.
Weiterhin ist die Fahrt interessant, da sie am Fischmarkt und bekannten Gebäuden vorkommt.

Dockland – Aussichtspunkt am Hamburger Hafen

 Sehenswürdigkeiten Landungsbrücken Dockland

Wenn du magst, kannst du an der Station „Dockland“ aussteigen. Hier kannst du auf die Aussichtsplattform hinaufsteigen und den Blick über den Hafen schweifen lassen.

Von Zeit zu Zeit fahren hier auch die riesigen Containerschiffe entlang.

Planten un Blomen – die grüne Lunge Hamburgs

Hamburg Sehenswürdigkeiten Planten un Blomen

Wer alle Sehenswürdigkeiten Hamburgs sehen möchte, muss sich viel durch die Stadt bewegen. Da kann man im Planten un Blomen eine Pause machen und in der berühmten Parkanlage der Hansestadt zur Ruhe kommen.

Rund 45 Hektar Park formen die grüne Lunge Hamburgs mit diversen Arten von Bäumen, Blumen und Tieren.

Hamburg Sehenswürdigkeiten Planten un Blomen Eingang

Es ist ein Ort zum Verweilen und Entspannen, gleichzeitig gibt es auch viel zu sehen.

Angelegt ist die Parkanlage an der alten Stadtbefestigung, dem Wallgraben.

Dabei liegt der Ursprung im Alten Botanischen Garten, der seit 1821 hier steht und von Johann Georg Lehmann gegründet ist.

Mit der Zeit konnte die Anlage stetig wachsen und bietet den Besuchern inzwischen zahlreiche Themengärten an.

Planten un Blomen Japanisch Sehenswürdigkeit

Sehenswert sind u.a. der Japanische Garten mit dem Teehaus am See. Hier gibt es auch zudem mehrere Teesorten.

Auf den Mittelmeerterrassen fühlen sich die Sonnenanbeter wohl. Weiterhin gibt es im Rosengarten ca. 300 Rosenarten zu sehen.

Ein kleiner Reisetipp im Park sind die vielen Sitzmöglichkeiten. Am Café Schöne Aussichten sehen auf den Wiesen viele Stühle und Liegen. Wer sich hier länger aufhält und sich ruhig verhält, sieht vielleicht eines der durchaus zutraulichen Eichhörnchen.

Freunde der Architektur kommen mit den Gebäuden des Landgerichts sowie des Verfassungsgerichts auf ihre Kosten.

St. Michaelis - Barockkirche in Hamburg

Hamburg Sehenswürdigkeiten Michel

Sankt Michaelis, im Volksmund vielmehr Michel genannt, ist eine evangelische Barockkirche.

Der Michel hat eine Gesamthöhe von 132 Metern, die Turmuhr ist hierdurch die Größte Deutschlands.

Auf 106 Meter geht es zur Aussichtsplattform der Kirche, die einen 360-Grad Blick bietet.

Weitere Aussichtspunkte in Hamburg findest du in einer Übersicht als Reisetipp.

Die Geschichte der Kirche reicht um das Jahr 1600 zurück. Damals stand hier eine Kapelle außerhalb der Stadtmauern am Pestfriedhof, der sogenannte Kleine Michel.

Von 1647 bis 1669 entstand hier der erste Bau der Michaeliskirche als eine der Hauptkirchen Hamburgs.

Nach einem Blitzeinschlag am 10. März 1750 wurde die Kirche durch den Brand völlig zerstört.

Bereits im Jahr darauf begann man dementsprechend mit dem Wiederaufbau. Dieser zog sich bis ins Jahr 1786 hin.

Am 03. Juli im Jahr 1906 bricht wegen Lötarbeiten im Dachstuhl der Kirche ein Feuer aus. Der Turm und das Kirchenschiff brennen ab, das Gebäude bricht schließlich zusammen.

michel-aussichtsturm

Mit modernem Stahl und Beton, baut man den Michel wieder auf. Nach dem Wiederaufbau wird die Michaeliskirche 1912 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht.

Der Eintritt und Turmaufstieg sind möglich, allerdings nicht kostenlos.

5 Euro kostet der normale Zutritt, auf den Turm geht es rauf für 6 Euro. Preise für Kinder und Ermäßigungen gibt es ebenfalls.

Beim „Nachtmichel“ kann man den Turm auch bei Nacht besteigen und den Ausblick auf Hamburg genießen.

Der Michel befindet sich nicht unweit weiterer Sehenswürdigkeiten von Hamburg. So steht im Alten Elbpark das Bismarck Denkmal Hamburg, weiter geht es zu den Landungsbrücken für eine Schifffahrt.

Alter Elbtunnel – Unter der Elbe in Hamburg entlang

Hamburg Sehenswürdigkeiten Elbtunnel

Der Alte Elbtunnel steht direkt bei den Landungsbrücken am Hamburger Hafen. Erbaut wurde er von 1907 bis 1911, zudem führt er 12 Meter unter dem Wasser von der einen zur anderen Seite.

Im 19. Jahrhundert waren jeden Tag etwa 25.000 Arbeiter von der Süderelbe in St. Pauli an den Landungsbrücken hinüber zu den Steinberger Werften unterwegs. Die überlasteten Fähren konnten diese hohe Personenzahl nicht mehr befördern. Eine Brücke zu bauen kam nicht in Frage, denn diese wäre viel zu teuer gewesen. Mehr Fähren wären verkehrstechnisch nicht möglich gewesen. Daher entschied man sich für den „St. Pauli Elbtunnel“.

St. Petri - sehenswerte Pfarrkirche Hamburgs

St. Petri Hamburg Sehenswürdigkeit

St. Petri gehört zu den fünf Hauptkirchen in Hamburg und ist mit ihrer 1000 Jahre alten Geschichte die älteste Pfarrkirche der Stadt.

Direkt an der Mönckebergstraße am Rathaus in der Innenstadt steht diese Sehenswürdigkeit Hamburgs.

Der Kirchturm hat eine Gesamthöhe von 132 Metern und kann über seine 544 Treppenstufen auf eine Höhe von 123 Metern bestiegen werden. Von hier oben aus kannst du die Hamburger Sehenswürdigkeiten der Innenstadt durch ein Bullauge bestaunen.

Mahnmal St. Nikolai

Mahnmal  Reisetipp Hamburg

Wenn du zwischen Rathaus und Speicherstadt unterwegs bist, wirst du das Mahnmal St. Nikolai bereits von Weiten sehen.

Es ist die Ruine der Hauptkirche St. Nikolai und steht als Mahnmal den Opfern vom Krieg und Gewaltherrschaft der Jahre 1933 bis 1945.

In der Nacht vom 24. Juli auf den 25. Juli 1943 beginnt der zehntägige Bombenangriff britischer und US-amerikanischer Fluggeschwader. Ein Großteil Hamburgs wird hierdurch zerstört, über 30.000 Menschen fallen diesem Angriff zum Opfer.

Du erhältst Eintritt zum Mahnmal durch ein Kombiticket für das Museum und die Fahrt im Lift zum Aussichtsturm.

Begründet wurde die Kirche 1195, ihre neugotische Ausführung wurde hingegen 1874 fertiggestellt.

Jungfernstieg

Hamburg Sehenswürdigkeiten Jungfernstieg

Der Jungfernstieg ist Hamburgs historische Flaniermeile und liegt im Zentrum der Stadt.

Der Name entstand Mitte des 17. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit führten wohlhabende Hamburger Familien am Sonntag ihre unverheirateten Damen, auch Jungfern genannt, spazierten.

Am Ufer der Hamburger Alster genießen Einheimische, wie auch Besucher der Stadt, dass schöne Panorama.

jungfernstieg Reisetipp

Der Jungfernstieg von Hamburg war mit seiner Entstehung im Jahre 1838 die erste asphaltierte Straße Deutschlands.

Wer schon einmal hier ist, der kann sich das Alsterhaus anschauen. Es ist ein über 100 Jahre altes Kaufhaus mit Feinkostenabteilung.

Im Zeichen der Mobilitätswende in Hamburg wird der Jungfernstieg umgebaut, um ihn weiter bis Ende 2020 zur autofreien Zone zu gestalten.

Deichstraße – historische Straße Hamburgs

Hamburg Sehenswürdigkeiten Deichstrasse

Althamburgische Bürgerhäuser, die es so unter dem Strich nicht mehr in Hamburg gibt, findest du in der historischen Deichstraße.

Die heutige Fußgängerzone erinnert an einigen Infotafeln an den Großen Brand von 1842 und erzählt hierdurch von der damaligen Geschichte der Stadt.

Nicht nur aus historischen und architektonischen Gründen gehört die Deichstraße zu den Sehenswürdigkeiten in Hamburg, sie ist auch bekannt für ihre Gastronomie. Zahlreiche Restaurants und Café reihen sich hier aneinander.

Chilehaus – mitten im Kontorviertel von Hamburg

Chilehaus-Hamburg

Das Chilehaus in Hamburg entstand von 1922 bis 1924 als Kontorhaus des Kaufmanns Henry B. Slomann. Es gehört berühmt für seine einzigartige Form und seine Backsteinfassade und gehört daher auch zu den Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, wird heute als Bürofläche sowie für den Einzelhandel genutzt und hat übrigens 2.800 Fenster.

Oben auf dem Dach des Chilehauses gibt es einen tollen Blick rüber zur Speicherstadt, zudem kann man auch die Kirchtürme der Stadt sehen.

Chilehaus Reisetipp

Bevor das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus entstand, stand hier das Gängeviertel. Dieses bestand aus kleinen Fachwerkhäusern, wurde aber nach der Großen Choleraepidemie 1892, die hier ausgebrochen ist, abgerissen.

Auf dem Grundstück, wo heute das Gebäude steht, standen vorher 59 dieser Fachwerkhäuser.

Bevor hier nun das Chilehaus erbaute, entstand die Polizeiwache, die heute neben dem Chilehaus in Hamburg steht.

Mönckebergstraße – sehenswerte Einkaufsstraße

Mönckebergstraße Hansestadt

Die Mönckebergstraße von Hamburg, ferner auch einfach Mö genannt, ist eine der meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands. Über 12.000 Passanten gehen über die Mö in der Stunde entlang.

Gebaut wurde sie, nachdem der Senat entschieden hatte, eine prachtvolle Straße zwischen dem neugebauten Bahnhof und dem neugebauten Rathaus. Fertiggestellt wurde sie am 26. Oktober 1909, ihr Name kommt übrigens vom Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg.

Nahezu die gesamte historische Alltag Hamburgs wurde 1907 wurde für den Bau der Mönckebergstraße abgerissen. Mehr als 8.000 Mensch, vor allem Hafenarbeiten und deren Familien verloren hierdurch ihre Wohnung.

Durch den Bau der Mönckebergstraße entstand im Folgenden Hamburgs erste U-Bahn-Linie. Die heutige U3 fuhr schließlich zum ersten Mal im Jahre 1912.

Reeperbahn

Reeperbahn

Bekannt und berüchtigt ist die Reeperbahn als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Hamburg.

Deutschlands sündigste Amüsiermeile steht im Stadtteil St. Pauli.

Auf der Reeperbahn und der Großen Freiheit reihen sich die Clubs ebenso wie Tanzschuppen wie eine Perlenkette aneinander.

Bis zu 24 Millionen Besucher kommen hierher, gerade am Wochenende ist die Meile in St. Pauli besonders beliebt.

St. Pauli lebt vom weltweiten Ruf des Verruchten, das Viertel ist aber auch eine Party- und Eventmeile.

Auch wenn sie dafür steht wie keine andere Straße in Deutschland, ist nicht jeder hier auf der Suche nach käuflicher Liebe.

Mittendrin auf der Reeperbahn steht die weltbekannte Davidwache, die Polizeiwache von St.Pauli.

Planetarium Hamburg

Planetarium

Zum Greifen nah stehen die Sterne im Planetarium Hamburg. Seit nun 90 Jahren begeistert das Sternentheater Groß und Klein.

Während es zu den ältesten Sternentheatern der Welt gehört, ist es zugleich eines der modernsten.

Je nach Veranstaltung und Künstler variieren die Preise. In der Regel starten sie bei 12 Euro. Für "Die Sternenfee und der Mondritter" werden 7,50 Euro erhoben.

Der Bau steht seit 1915 im Hamburger Stadtpark und diente ursprünglich als Wasserturm. Er zieht Besucher an, da du schließlich mit seiner Höhe von knapp 65 Metern einen guten Blick über Hamburg hast. Über einen Lift geht es auf die Plattform auf 42 Metern Höhe.

Wer mit Kindern unterwegs ist, für den ist dieser Ort sicher ein klasse Reisetipp.

Tierpark Hagenbeck

Zoo Hamburg

Ein Hamburger Original ist der Hagenbeck Tierpark seit über 100 Jahren. Fast 2.000 Tiere aller Kontinente leben hier auf 19 Hektar und locken jährliche über 1 Millionen Besucher.

Der Tierpark zählt klar zu den Sehenswürdigkeiten in Hamburg, die gerade für Kinder und Familien interessant sind.

Zum Tierreich gehören beispielsweise die elf asiatischen Elefanten. Durch diese Anzahl ist eine der größten Herden Europas.

Besucher finden hier außerdem das Eismeer-Haus sowie das Tropenaquarium.

Löwen, Zebras, Elefanten, Giraffen, Affen, Tiger, Bisons sowie Nasenbären gehören mit zur Artenvielfalt des Zoos.

Beliebt sind die Futtertüten, die man gegen eine kleine Spende als Besucher kaufen kann. Das Füttern bestimmter Tiere ist nämlich erlaubt, besonders die Elefanten werden von den Besuchern gerne gefüttert. Das gibt es in keinem anderen Zoo in Europa.

Hamburger Kunsthalle – Sehenswürdigkeit für Kunstliebhaber

700 Jahre Kunstgeschichte finden wir in den Räumen und Gängen der Hamburger Kunsthalle.

Vom Mittelalter bis zur modernen und zeitgenössischen Kunst wird alles in den Ausstellungen des Hauses ausgestellt.

Das Museum besteht aus einem Komplex dreier Gebäude: dem Altbau, dem Neubau und der Galerie der Gegenwart.

Für den Betrachter ist wohl der Altbau am interessantesten gestaltet. Dieser entstammt den Entwürfen von Georg Theodor Schirrmacher und Herman von der Hude.

Die auffallende Backstein-Fassade des Gebäudes ist im Stil der italienischen Renaissance gestaltet. Ende 1865 wurde der Grundstein gelegt und Mitte 1869 feierte man die Eröffnung des Museums.

Mit dem Neubau wurde die Sammlung um 128 Gemälde erweitert.

Die Galerie der Gegenwart ist das dritte Gebäude im Bunde und würde 1997 eröffnet.

Sammlungen der Kunsthalle

  • Skulpturensammlung
  • Alte Meiser
  • Kupferstichkabinett
  • Kunst in Hamburg
  • Galerie des 19. Jahrhunderts
  • Klassische Moderne
  • Bibliothek der Kunsthalle

Wer mag, kann sich die Hamburger Sehenswürdigkeit auch online in einem 360-Grad Rundgang anschauen.

Hierbei wirst du durch zwölf ausgewählte Räumlichkeiten geführt. Hierzu zählen der Studiensaal, das historische Treppenhaus und der Lichthof der Galerie der Gegenwart.

Über 150 Werke lassen sich betragen.

Solltest du also deine Reise nach Hamburg genauer planen, deinen Besucher im Museum nochmals Revue passieren lassen oder dich einfach an der Kunst erfreuen, ist dieser virtuelle Rundgang das richtige für dich.

Friedhof Ohlsdorf – Größter Parkfriedhof der Welt

Der Hamburger Friedhof im Stadtteil Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof der Welt.

Diese Hamburger Sehenswürdigkeit befindet sich mit seiner imposanten Gesamtfläche außerhalb des Zentrums nördlich des Stadtparks und dem Planetarium Hamburg.

Mit 36.000 Bäumen und 202.000 Grabstätten verteilen sich über das gesamte Areal.

1877 eröffnet, gleicht der Friedhof einem englischen Landschaftspark. Die Natur sollte den Trauernden helfen, über den schmerzhaften Verlust hinwegzukommen.

Mit seinen historischen Grabmalen, einer besonderen Gartenarchitektur und der Harmonie des Gesamtensembles gilt der Friedhof als Kulturdenkmal.

Hier gibt es eine Vielfalt an Bestattungsformen und Erinnerungsorten. Unter anderem gibt es den Garten der Frauen, einen jüdischen, einen muslimischen sowie einen japanischen Teil.

An die Katastrophen der Vergangenheit erinnern die Soldatenfriedhöfe der beiden Weltkriege, die Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und der Sturmflut von 1962.

Prominente aus Politik, Literatur, Musik und Theater liegen hier begraben.

Hierzu zählen der Altkanzler Schmidt, der Komiker Heinz Erhardt, der Nachrichtensprecher Karl-Heinz Köpcke und der Sänger Roger Cicero.

Hier eine Liste einiger Grabstätten im Friedhof Ohlsdorf:

  • Helmut Schmidt
  • Heinz Erhardt
  • Karl-Heinz-Köpcke
  • Roger Cicero
  • Inge Meysel
  • Wolfgang Borchert
  • Roger Willemsen
  • Monica Bleibtreu
  • Jan Fedders
  • Hans Albers

Schanzenviertel & Rote Flora | Sternschanze Hamburg

Ein berühmtes Szeneviertel und somit auch Hamburger Sehenswürdigkeit, ist das Schanzenviertel. Der Stadtteil Sternschanze ist der Kleinste Hamburgs und grenzt nördlich an St. Pauli.

In Hamburg sagt man „Schanze“. Hier leben auf einem halben Quadratkilometer mitten in Hamburg gut 8.000 Menschen. Ursprünglich war die Schanze ein Stadtteil für Arbeiter. Später kamen die Studenten und heute leben hier Künstler, Journalisten und Kreative. Einwohner aus verschiedenen Kulturen bestimmen das Straßenbild.

Touristen lockt der raue Charme sowie die kulinarische Vielfalt des Szeneviertels. Die Bewohner schätzen den „Dorfcharakter“.

Mittendrin steht wie ein Tempel die Rote Flora, das bekannteste autonome Zentrum Deutschlands. Sie steht für eine linke Gesinnung, ein Symbol für Protest und Widerstand.

Die Geschichte geht zurück auf das Jahr 1888. Hier eröffnete das Konzerthaus Flora.

Nach dem Krieg wurde das Gebäude zunächst als Kino benutzt, später in den 70er Jahren an einen Discounter vermietet.

1988 wurde das historische Floratheater abgerissen. Unter dem Protest der Einwohner kam es aber nicht zum geplanten Bau eines Musicaltheaters.
Autonome Gruppen besetzen das Restgebäude.

Der Name Sternschanze kommt aus einer Zeit, in der Hamburg noch wesentlich kleiner und von einer Stadtmauer umgeben war. Vor den Stadttoren gab es eine Verteidigungsanlage, die in einer gezackten Sternenform gebaut war.
Daher stammt der schöne Name des Stadtteils.