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Dresden Sehenswürdigkeiten | 20 Reisetipps für Touristen

Dresden Sehenswürdigkeiten | 20 Reisetipps für Touristen

08. November 2020 | Christian

Dresden - Eine Stadt mit beeindruckender Historie, voller Kunst, Kultur und einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten mit historischem Flair. Einen Besuch im sogenannten „Elbflorenz“ ist ein wahres Vergnügen.

Das Herz der Stadt ist die historische Altstadt mit einem der schönsten Plätze Europas. Hier befinden sich die Semperoper, das Galeriegebäude des weltberühmten Zwingers, das Residenzschloss und die Dresdner Hofkirche.

Alle Highlights für Besucher, Touristen und Urlauber in diesem Reiseführer.

Überblick der Sehenswürdigkeiten in Dresden:

Frauenkirche

Frauenkirche

Inmitten der Dresdner Altstadt steht die Frauenkirche, ein monumentaler protestantischer Kirchenbau.

Die Frauenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und eine wichtige Sehenswürdigkeit für Touristen und Besucher.

Errichtet wurde sie zwischen 1726 bis 1743, jedoch im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Nach ihrem Wiederaufbau in den 90ern, wurde die Kirche 2005 wieder eröffnet.

Oben auf der Frauenkirche in 67 Metern Höhe befindet sich die Aussichtplattform. Wer den Aufstieg geschafft hat, wird mit einem malerischen Rundumblick über Dresdner belohnt.
Mehr Aussichtspunkte in Dresden haben wir für dich übrigens in einer Übersicht zusammengefasst.

Frauenkirche Dresden Fakten:

  • Öffnungszeiten der Frauenkirche?

Die Öffnungszeiten liegen Montag bis Sonntag von 10 Uhr – 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

  • Wo steht die Frauenkirche?

Der Monumentalbau der Frauenkirche steht auf dem Dresdner Neumarkt mitten in der inneren Altstadt. Mehrere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind in der Nähe: Fürstenzug, das Residenzschloss, die Semperoper und auch der Zwinger.

  • Restaurant nahe der Frauenkirche:

Restaurants direkt in der Nähe sind beispielsweise: Vegan House Dresden, Steakhouse Ontario, Bistro Ecke Frauenkirche und das Coselpalais.

  • Wer hat die Kirche gebaut?

Der Bau entsteht nach einem Entwurf von Georg Bähr erbaut.

  • Wie wurde die Frauenkirche zerstört?

In der Nacht vom 13. Zum 14. Februar 1945 wurde die Kirche während der Luftangriffe auf die Stadt zerstört.

Zwinger

Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist ein einzigartiges barockes Gesamtkunstwerk und wurde im Auftrag August des Starken von 1709 bis 1732 nach Entwürfen des Architekten Pöppelmann und des Bildhauers Permoser geschaffen.

In den Innenhof der Anlage gelangt man durch das Kronentor mit Zwiebelkuppel und polnischer Königskrone. Zahlreiche Pavillons mit Wasserspielen spiegeln sich in diesem rechteckigen Hof.

Wer durch die Parkanlagen schlendert, wird schnell merken, wie geschichtsträchtig diese Stadt ist.

Es ist ein Ort zum Lustwandern, Stauen und Entspannen.

Einen Panoramablick über die gesamte Anlage erhältst du bei einem Spaziergang entlang der Balustrade.
Der Zwinger zählt definitiv zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dresden.

Gemäldegalerie Alte Meister

Die Gemäldegalerie Alter Meister im Dresdner Zwinger zählt mit ihren 700 Meisterwerken aus dem 15. bis 18. Jahrhundert zu den renommiertesten Gemäldesammlungen der Welt. Zu dieser faszinierenden Sammlung europäischer Malerei zählen altbekannte Maler wie Rembrandt, Rubens und Raffael.

Gerade die Sixtinische Madonna von Rafael mit den berühmten Engeln zu ihren Füßen zieht die Blicke der Besucher auf sich.

Semperoper

Semperoper

Die Semperoper - entworfen vom Architekten Gottfried Semper zwischen 1838 bis 1841 - gehört zu den schönsten historischen Opernhäusern der Welt und ist Anziehungspunkt für Musikliebhaber aus allen Kontinenten.

Die Aufführungen in der Semperoper bieten Kunstgenuss auf Spitzenniveau inmitten seiner glanzvollen Innenräume, wie dem imposanten Zuschauersaal und dem Foyer.

Nicht nur einmal mussten die Dresdner zusehen, wie ihre Oper zerstört wurde.

Zum ersten Mal wurde das Gebäude bei einem Brand am 21. September 1869 vollständig zerstört. Dann kamen später die Luftangriffe von 1945, bei denen das Gebäude zum größten Teil ausbrannte.

40 Jahre nach der Zerstörung der Oper im Zweiten Weltkrieg, feierten die Dresdner ihre Neueröffnung im Jahr 1985. Heute ist sie ein Wahrzeichen der Stadt und eine wahre Sehenswürdigkeit von Dresden.

Residenzschloss

Residenzschloss

Das Residenzschloss am Theaterplatz ist eines der schönsten Schlösser Deutschlands.

Bis ins 15. Jahrhundert reicht die Geschichte dieses Renaissancebaus zurück, der Machtsitz für die Kurfürsten und Könige Sachsen war. Der sächsische Kurfürst Friedrich August I., bekannt als August der Starke, baute den Schlosskomplex nach einem Brand im Jahr 1701 wieder auf.

Oben auf dem 101 Meter hohen Hausmannsturm des Residenzschlosses, kannst du die tolle Aussicht genießen und Dresden aus der Vogelperspektive begutachten.

Grünes Gewölbe

Im Westflügel des Schlosses, im Grüne Gewölbe, beeindrucken Meisterwerke der Goldschmiedekunst und des Kunsthandwerks mit Schätzen aus Gold, Edelsteinen und Elfenbein die Besucher.

Highlights auf deiner Tour durch die Region findest du auch mit den Sehenswürdigkeiten in Potsdam. Die Residenzstadt der preußischen Könige und Kaiser ist eine Reise wert.

Katholische Hofkirche / Kathedrale

Kathedrale Hofkirche

Errichtet wurde die Kirche zwischen 1739 bis 1755 und gehörte zu Lebzeiten August des Starken zu den bedeutendsten sächsischen Bauwerken. Heute eine wichtige Sehenswürdigkeit Dresdens und außerdem ist sie die größte Kirche in ganz Sachsen.

Das Gebäude barocker Baukunst ist 92 Meter lang und mit dem Turm als höchste Stelle 86 Meter hoch. Auffällig sind an dem Bauwerk auch die 78 Heiligenfiguren, die an der Fassade und auf der Balustrade platziert sind.

Der Name Hofkirche kommt nicht von ungefähr, denn August der Starke beschloss, neben dem Residenzschloss eine Kirche errichten zu lassen. Die Kirche war dann durch einen Übergang mit dem Schloss verbunden.

Sehenswert ist zum einen die Gruft mit insgesamt 49 Mitgliedern des Hauses Wettin. Auch acht sächsische Könige haben hier ihre letzte Ruhe gefunden, so etwa Friedrich August I, Anton von Sachsen und Georg von Sachsen. August der Starke liegt hier nicht begraben, dafür wird sein Herz in einer vergoldeten Kapsel hier aufbewahrt.

Mehrere Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg haben die Kirche fast vollständig zerstört. Der originalgetreue Wiederaufbau dauert bis 1965 an.

Heute besuchen gut 1 Millionen Menschen die Hofkirche jährlich.

Fürstenzug

Fürstenzug

Auf dem Streifzug durch die Altstadt wirst du den 102 Meter langen Fürstenzug in der Augustusstraße nahe der Frauenkirche wohl kaum übersehen.

Auf rund 23.000 Meißner Porzellankacheln zeigt der Reiterzug überlebensgroße Figuren der früheren Stadtgeschichte als Ahnengalerie zwischen 1127 und 1873 in Sachsen. Der Reiterzug von Dresden befindet sich zwischen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist bei einem Rundgang nicht zu übersehen.

 

Insgesamt werden 94 Personen abgebildet, darunter Markgrafen, Herzögen, Kurfürsten und Könige Sachsens.

Erstellt wurde vier Meter hohe Darstellung ursprünglich von 1872 bis 1876 durch den Historienmaler Wilhelm Walther.

 Zwischen 1904 bis 1907 wurde dies mit an Keramikfliesen der Meißner Porzellanmanufaktur ersetzt.

Glücklicherweise konnte der Zustand bis heute erhalten werden, da die Wand im Zweiten Weltkrieg nur minimal beschädigt wurde.

Bei einer Reise nach Ostdeutschland kommst du vielleicht auch an Quedlinburg mit seinen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die historische Kaiserstadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem Schlossberg sind definitiv ein Highlight.

Yenidze

Yenidze

Wenn du in Dresden bist, kannst du Yenidze kaum übersehen.

Das Gebäude sieht aus wie eine riesige Moschee, es war aber früher eine Tabakfabrik.

Die sogenannte Tabaksmoschee, errichtet im Jahr 1907 mit ihrem Kuppelbau und als Minarett getarnten Schornstein, hat ein orientalisches Flair nach Dresden gebracht.

Es gibt auch einen guten Grund, warum man sich bei der Errichtung der Tabakfabrik für diese ungewöhnliche Architektur entschieden hat. 1909 gab es in Dresden eine Vorschrift, die verbot Fabriken in der Innenstadt zu bauen, die auch aussahen wie Fabriken.

Der Name Yenidze, so wie er an der Kuppel steht, ist übrigens türkisch. Yenidze war das Anbaugebiet, aus dem der Fabrikbesitzer seinen Rohtabak importierte.

Gelegen ist die alte Fabrik leicht außerhalb der kompakten Altstadt mit seinen bekannten Sehenswürdigkeiten.

Goldener Reiter

Goldener Reiter

Der Goldene Reiter zeigt den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken.

Er gilt als das bekannteste Denkmal Dresdens. Im 18. Jahrhundert wurde das Reiterstandbild nach einem Modell von Jean Joseph Vinache durch Ludwig Wiedemann in Kupfer getrieben und feuervergoldet.

Die Statue zeigt August als römischen Cäsar mit Rüstung. Der Fürst wird in Überlebensgröße dargestellt.

Zwischen 1943 und 1944 wurde das Denkmal kriegsbedingt verlegt und ausgelagert. Von 1953 bis 1956 wurde es wieder zusammengesetzt und mit Blattgold restauriert.

So konnte das Denkmal anlässlich der 750-Jahr-Feier Dresdens wieder aufgestellt werden.

Ihre letzte Restaurierung erfuhr der Goldene Reiter in den Jahren 2001 bis 2003.

Albertinum

Albertinum

Das Gebäude des Albertinum wurde zwischen 1887 bis 1894 errichtet und diente ursprünglich als Zeughaus, also als Waffenarsenal der Stadt.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde es unter Carl Adolph Canzler zu einem Museumsgebäude umgebaut und erhielt zu Ehren König Alberts den Namen Albertinum.

Heute beherbergt das Museum die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister.

Die Galerie präsentiert Kunstwerke vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Ein echter Augenfänger am östlichen Ende der Brühlschen Terrase ist die gefaltete Glaskuppel gekrönt von der Fama-Figur (Gottheit des Ruhmes und Gerüchts). Durch die außergewöhnliche Form trägt die Kuppel auch den Namen „Zitronenpresse“.

Pfunds Molkerei

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein Geheimtipp für alle Besucher Dresdens ist die Pfunds Molkerei in der Neustadt.

Es ist wohl der schönste Milchladen der Welt mit seiner über 100 Jahre alten Innengestaltung aus farbigen Keramikfliesen. Mit seinem faszinierenden Angebot von Milchspezialitäten und Käsedelikatessen verwöhnt die Pfunds Molkerei seine Gäste.

Gegründet wurde die Molkerei 1880 von den Gebrüdern Pfund.

Schloss Pillnitz

Schloss Pillnitz

Schloss Pillnitz mit seiner Gartenanlage  ist ein bezauberndes Beispiel für die im 18. Jahrhundert in Europa um sich greifende Chinamode mit exotischen Pflanzen, geschwungenen Dächern, goldenen Schornsteinspitzen und asiatischen Wandmalereien.

Direkt an der Elbe, abgelegen von der Innenstadt im Grünen, steht die ehemalige Sommerresidenz der sächsischen Könige.

Früher feierte hier der sächsische Hof seine Feste und suchte Abkühlung in den heißen Sommermonaten.

Bestandteile sind das Berg- und Wasserpalais mit der imposanten Freitreppe, welche als erstes fertiggestellt wurden. Hier befindet sich heute das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlung Dresden.

Im Neuen Palais findest du das Schlossmuseum Pillnitz.

Für einen kurzen Tagestrip nach Dresden wird es für den Besuch des Schlosses etwas knapp, da sich die meisten Sehenswürdigkeiten Dresdens kompakt im Zentrum aufhalten. Wenn du mehr vom "Elbflorenz" sehen möchtest, dann ist vielleicht eine Ferienwohnung in Dresden oder in der Region eine gute Wahl.

Elbschlösser

Elbschlösser

Die Elbschlösser gehören zu den wenigen klassizistischen Bauwerke im vom Barock geprägten Dresden.

Prinz Albrecht von Preußen ließ sie, umgeben von einem Landschaftsgarten, im 19. Jahrhundert errichten.

Hierzu zählen Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss und Schloss Eckberg.

Das Lingnerschloss ist nach seinem einstigen Besitzer Karl August Lingner benannt, der das Mundwasser Odol zum internationalen Verkaufsschlager machte. Der Fabrikant hat das Schloss im Jahr 1906 gekauft und hat es nach seinem Tod den Dresdnern vermacht.

Die Bedingung war hier aber, dass die Parkanlagen für die Dresdner immer offen sein sollten und dass jeder Dresdner es sich leisten kann hierher zu kommen. Deswegen gibt es immer ein Getränk für 90 Cent, was man hier genießen kann. Auf den Lingnerterrassen kann man auch sonst gut speisen und von hier die Aussicht auf Dresden und das Elbtal genießen.

Brühlsche Terrasse

Brühlsche Terrasse

Dresdens historische Flaniermeile entlang der Elbe ist die Brühlsche Terrasse. Auch der Balkon Europas genannt, ist er ein Teil der berühmten Altstadt.

Die Promenade an der Elbe entlang bietet einen herrlichen Ausblick auf die Elbe mit ihren imposanten Dampfschiffen.
Bei einem Rundgang durch Dresden kommst du auch an der weltbekannten Flaniermeile entlang und kannst weitere Sehenswürdigkeiten entdecken.

Japanisches Palais

Japanischer Palais

Zwischen Palaisplatz und Elbe findet man das 1715 erbaute Gebäude des Japanischen Palais, welches in den 1730ern umgebaut wurde.

August der Starke, erwarb das Palais im Jahr 1717 und wollte seinen Traum eines Porzellanschlosses verwirklichen. Den Name sollte wortwörtlich umgesetzt werden, denn das gesamte Schloss, vom Dach über die Innenausstattung, sollte aus Porzellan bestehen.

Zwar wurde diese Gesamtvision nicht vollendet, aber es ist ein Meisterwerk des Dresdner Barocks.

Gehalten ist die Vierflügelanlage im damals sehr angesagten chinoisen Stil (wir erinnern uns an das Schloss Pillnitz) und auch die geschwungenen Dächer aus der japanischen Baukunst, machen das Bauwerk besonders sehenswert.

In diesem Haus sind heute die Senckenberg Naturhistorische Sammlung Dresden und das Museum für Völkerkunde Dresden untergebracht.

Großer Garten

Großer Garten

Mit seiner Pflanzenvielfalt und der Parkeisenbahn ist der Große Garten ein beliebter Erholungsort der Dresdner und seiner Besucher.

Die mit 148 Hektar größte Parkanlage Dresdens wurde im Auftrag des Kurfürsten Johann Georg III um 1676 angelegt.

Heute zählt er zu den bedeutendsten Gartenanlagen Europas.

Deutsches Hygiene-Museum

Deutsches Hygiene Museum

Nahe der Altstadt steht das Deutsche Hygiene-Museum. 1912 wurde es gegründet, um die Bevölkerung über Körper und Gesundheit aufzuklären.

Der erste gläserne Mensch – 1930 präsentiert -  ist bis heute ein Highlight.

Abenteuer Mensch heißt die Dauerausstellung.  Hier geht es um leben und sterben, von der Befruchtung, der Schwangerschaft und bis zu Tod.

Ungewöhnliche Sonderausstellungen sind ein Markenzeichen des Museums und genießen einen sehr guten Ruf. Zum Beispiel Sprache: Wie wir kommunizieren, wie wir lernen zu artikulieren und welche Macht Sprache hat. Ein anderes Beispiel ist das Thema Scham und warum wir rot werden.

Wie viele andere heutige Sehenswürdigkeiten, wurde auch das Museum in den Bombennächten des 2. Weltkriegs nahezu komplett zerstört. Es wurde aber schnell wieder aufgebaut und nach der Wiedervereinigung nochmals umgebaut. Heute sieht es fast wieder so aus wie 1930 zu seiner Eröffnung.

Blaues Wunder

Blaues Wunder

Das Blaue Wunder ist für die Dresdner Kult und ein Wahrzeichen der Stadt.

Sie ist so bekannt, weil es die erste Brücke dieser Spannweite war, die ohne Mittelpfeiler auskam. Dies war ein Wunsch der Schifffahrtsgesellschaften.

Die Brücke, offiziell Loschwitzer Brücke, verbindet seit 120 Jahren Loschwitz mit den Vororten und der Altstadt von Dresden auf der linken Elbseite.

Konstrukteur der Elbbrücke war der Ingenieur Claus Koepcke. Ihn faszinierte Eisen als neu aufkommendes Material dieser Zeit, das überall spektakuläre Bauten ermöglichte.

Koepcke entwickelte für den Brückentyp die Bezeichnung „Versteifte Dreigelenkige Hängebrücke“. Ein Gelenk ist in der Mitte, zwei über den Brückenpfeilern.

Tausende eiserne Nieten halten den Stahl zusammen, das Gesamtgewicht wird auf etwa 3.000 Tonnen beziffert. Der freitragende Mittelteil ist 146 Meter lang, die Gesamtlänge der Brücke beträgt 280 Meter.

1891 begann der Bau und nach nur zwei Jahren ist die Brücke fertig und wird am 15. Juli 1893 eröffnet.
Die Brücke gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Dresden, die sich etwas außerhalb befinden. Für deinen Besuch der Stadt solltest du das berücksichtigen.

Dampferfahrt auf der Elbe

Dampferfahrt Elbe

Du kannst Dampfschiffe auf der Elbe nicht nur bestaunen, sondern ganz einfach mitfahren.

Natürlich macht es auch Spaß, Dresden zu Fuß zu erkunden, aber hier mit der Stadtfahrt zu Wasser kannst du die Füße hochlegen und  das Stadtpanorama genießen.

Die Schifffahrt startet am Terrassenufer in der Altstadt und endet am Blauen Wunder, der Loschwitzer Brücke.

Dresdner Schwebebahn

Dresdner Schwebebahn

Die schon seit über 100 Jahren existierende Schwebebahn gilt als historisches Wahrzeichen deutscher Ingenieurbaukunst.

Sie startet im Stadtteil Loschwitz und überwindet in wenigen Minuten gut 80 Höhenmeter.

Von oben bietet sich eine optimale Möglichkeit fast die gesamte Stadt an der Elbe zu überblicken.

Für deinen Besuch in Dresden kannst du dir hier ebenfalls eine gute Orientierung verschaffen.

Standseilbahn

Standseilbahn

Die Standseilbahn ist neben der Schwebebahn der zweite Weg nach oben. Ebenfalls startet man hier in Loschwitz und es werden 100 Höhenmeter überwunden.

Sie wurde 1895 eröffnet und ist eine der ältesten ihrer Art weltweit. Außerdem steht sie seit 1984 unter Denkmalschutz.

Luisenhof

Luisenhof

Du gelangst in das Villenviertel Weißer Hirsch, wo du den Luisenhof vorfindest. Er thront hier oben als Aussichtsgaststätte seit über 100 Jahren und versorgt nach guter Dresdner Tradition seine Gäste mit feinstem Kuchen und Gebäck.


Geheimtipp: Coselpalais

Coselpalais

Ein kleiner Geheimtipp beim Schlendern durch die historische Altstadt ist übrigens das Coselpalais am Neumarkt. Es ist eines der bekanntesten Barockbauten der Stadt und ist heute ein beliebtes Restaurant und Café.

Seinen Namen verdankt es seinem Erbauer – Reichsgraf von Cosel.

Es diente später als königliches Polizeihaus. Im 2. Weltkrieg wurde es leider zerstört, anschließen aber wieder originalgetreu wiederaufgebaut.

Bei unserem Besuch in Dresden sind wir genau hierher nach einem ausführlichen Rundgang gegangen. Hier gibt nicht nur gutes Essen, sondern auch herrliche Erfrischungen in tollen Lage direkt an der Fraunekirche, umgeben von weiteren Sehenswürdigkeiten in Dresden.